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Heftiges Rumpeln beim zu schnellen Anfahren

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Luebecktom
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Heftiges Rumpeln beim zu schnellen Anfahren

Beitrag von Luebecktom » So 6. Okt 2019, 07:53

Hallo,

ich hab die Sorge das jetzt wo die Straßen nass sind, der Wagen beim zu schnellen Anfahren vorne durchdreht. Also es sind ein paar Kreuzungen nach Ampelphasen, die auch noch leicht Bergan sind. Da muss ich verdammt aufpassen nicht zu viel Gas zu geben. Das Problem ist das der Wagen nicht einfach durchdreht, sondern sofort richtig heftig rumpelt. Bam bam bam bam bam. Der Springt richtig hoch hab ich das Gefühl. Es tut mir jedesmal in der Seele weh. Das kann doch nicht gut sein. Kennt das von euch jemand?



udogigahertz
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Re: Heftiges Rumpeln beim zu schnellen Anfahren

Beitrag von udogigahertz » So 6. Okt 2019, 18:35

Also ich kenne das nicht, nach der Beschreibung sollte das auf keinen Fall so sein, dass beim Anfahren der Wagen springt und bockt, da wird was defekt sein. 

Außerdem verstehe ich nicht, wieso man heute, wo alle etwas neueren Autos über all diese elektronischen Helferlein wie ESP, ABS und "Anti-Durchrutschschutz" verfügen, Angst vor dem Durchrutschen der Räder beim Anfahren hat. 

Wenn auch das passiert (Durchrutschen der Räder beim Anfahren) ist da etwas in der Sensorik defekt, was auch wiederum Einfluss auf das ABS haben sollte, wenn das so wäre, müsste längst die ABS-Warnleuchte angegangen sein. 

Wenn du eine normale Kupplung hättest, würde ich auf Verschleiß eben dieser tippen, da du aber den an sich tollen Doppelkupplungsautomat hast, wird der Fehler wohl dort zu suchen sein. 

Wie ist denn die Laufleistung des Autos?  Sollte die deutlich jenseits der 100.000 oder 150.000 Kilometer liegen, wird das Getriebe bzw. die Kupplungssätze darinnen, am Ende sein, passiert sehr häufig bei häufigem Stadtverkehr, denn da sind die Kupplungen gefordert, vor allem dann, wenn man nicht immer konsequent die Bremse ganz durchdrückt und durchgetreten hält, lupft man das Bremspedal nämlich nur ein klein wenig (das Auto steht noch felsenfest, die Bremse ist ja noch getreten, nur nicht mehr ganz so fest), so meint der halbintelligente Automat, man wolle jetzt, gleich, demnächst, sofort losfahren und spannt schon mal die Kupplung vor, wobei sie dann natürlich (für den Fahrer unmerkbar) etwas schleift. 

Wenn hier der Fehler tatsächlich liegen sollte (kann mich ja irren), wird es sehr teuer, zumindest dann, wenn man sich an eine Renault-Werkstatt wendet, die bauen nämlich ein komplettes Austauschgetriebe ein, da sie sich mit einer Reparatur dieses doch recht komplex aufgebauten Automaten nicht auskennen, es gibt jedoch Spezialbetriebe, die machen das, mal danach googlen.

Ein Austauschgetriebe würde den wirtschaftlichen Totalschaden bedeuten, da es teurer wäre als das Auto noch Wert ist.


Grüße
Udo



ThomasHL
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Re: Heftiges Rumpeln beim zu schnellen Anfahren

Beitrag von ThomasHL » Mo 7. Okt 2019, 15:00

Es ist das EDC Getriebe und mit dem Wagen ist alles in bester Ordnung. Es ist nur eben so wenn ich in Plön bei Regen an einigen Ampeln zu heftig anfahre - dort ist der Belag schon ziemlich glatt, ebenfalls geht es leicht Berg an - Dann radiert er vorn durch, das ganze wird gleich wieder gestoppt und wieder freigegeben, so das wieder durch radiert wird. Das ganze so ca. 5-7 mal pro Sekunde. Bis ich dann regiert habe und Gas weggenommen habe, ist es schon ein paar mal passiert und der Wagen hopst dann dabei. Wie gesagt es ist eine Abfolge von schnellen starten und gleich wieder stoppen der Antriebsräder. Dadurch auch das Hopsen. Beim normalen Anfahren, bei Trockenheit und besserem Straßenbelag passiert das nicht.

Ach ja, Auto hat 66.000 Km runter, ist ein Diesel und fährt nur Langstrecke, jeden Tag 140 Km. Bundesstraße mit einer Stadt durchquerung (Plön)



udogigahertz
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Re: Heftiges Rumpeln beim zu schnellen Anfahren

Beitrag von udogigahertz » Mo 7. Okt 2019, 17:51

Das scheint dann aber eine Auswirkung der Regelfunktion der "Anti-Durchrutsch-Funktion" zu sein, die ja genau das Durchrutschen/Durchdrehen der Antriebsräder verhindern soll, indem das jeweils rutschende Rad abgebremst wird, in Verbindung mit einem Eingriff in die Motorsteuerung (kurzzeitig Gas wegnehmen) und hätte dann nichts zu tun mit dem EDC-Getriebe. 

Dann müsste ein solches Verhalten aber auch schon allen anderen Handschaltern beim zu heftigen Gas geben auf schlüpfrigem Untergrund aufgefallen sein. Davon habe ich aber noch nie etwas gehört oder geschweige denn zu meinen aktiven Scenic II- und III-Zeiten selber erfahren.

Im Gegenteil funktionierte bei meinem Scenic II zumindest dieses Anti-Rutschsystem jedenfalls regelmäßig beim Hochfahren einer verschneiten Garagen- oder Hofeinfahrt nicht, da rutschten munter die Vorderräder durch und nichts hinderte sie daran. Erst mit dem Einsatz von viel Salz konnte ich die Steigung schaffen und auch nur mit Anlauf. 

Vielleicht ist dieses "Springen" ja doch nur in Verbindung mit dem EDC-Getriebe vorhanden? Warum auch immer? 

Wenn sich das Anfahren ansonsten jedoch normal verhält, dürfte da kein Fehler vorliegen, einfach mal weniger Gas geben, wenns nass oder glatt ist. 

Grüße
Udo
 



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